Lithium (Li) ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 3. Es gehört zu den Alkalimetallen in Gruppe 1 des Periodensystems und ist das leichteste Metall. Lithium ist silberweiß, weich und sehr reaktiv.
1. Einführung in Lithium
Lithium hat 3 Protonen, normalerweise 4 Neutronen und 3 Elektronen. Es ist das erste Metall im Periodensystem und kommt in der Natur nicht frei vor, da es schnell mit Luft und Wasser reagiert. Stattdessen findet man es in Salzen und Mineralien wie Spodumen und Lepidolith.
2. Physikalische und chemische Eigenschaften
Lithium ist ein weiches, silbrig glänzendes Metall mit geringer Dichte (etwa halb so schwer wie Wasser) und einem Schmelzpunkt von 180,5 °C. Es oxidiert schnell an der Luft und bildet eine graue Schicht aus Lithiumoxid. Es reagiert heftig mit Wasser und bildet Wasserstoffgas und eine basische Lösung aus Lithiumhydroxid.
Lithium bildet Ionen mit der Ladung Li⁺ und geht leicht chemische Verbindungen ein.
3. Isotope von Lithium
Natürliches Lithium besteht aus zwei stabilen Isotopen:
- Lithium-6 (⁶Li): 3 Protonen und 3 Neutronen
- Lithium-7 (⁷Li): 3 Protonen und 4 Neutronen (am häufigsten)
Lithium-6 ist in bestimmten kernphysikalischen Prozessen von Bedeutung, während Lithium-7 industriell weit verbreitet eingesetzt wird.
4. Industrielle Anwendungen
Lithium spielt eine zentrale Rolle in der modernen Technologie:
| Anwendung | Beschreibung |
| Lithium-Ionen-Batterien | Werden in Mobiltelefonen, Laptops und Elektroautos verwendet, aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer hohen Energiedichte. |
| Glas und Keramik | Wird zugesetzt, um die Materialien widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen zu machen. |
| Medizin | Lithiumsalze werden zur Behandlung bipolarer Störungen eingesetzt. |
5. Vorkommen und Sicherheit
Lithium kommt in Mineralvorkommen und in Salzlaken (Sole) z. B. aus Chile und Australien vor. Es wird durch Bergbau und Verdampfung gewonnen.
Reines Lithium und seine Verbindungen sollten mit Vorsicht gehandhabt werden. Es reagiert mit Wasser und Feuchtigkeit, und Lithiumsalze in der medizinischen Anwendung erfordern eine genaue Dosierung aufgrund möglicher Nebenwirkungen.