Der Hanstholm Leuchtturm ist kein Teil des Nationalparks, aber wir haben ihn trotzdem hier aufgenommen. Einerseits, weil er ein offensichtlicher Start- oder Endpunkt ist, wenn man durch den Nationalpark fährt, und außerdem gibt es einige kurze Wanderrouten, die am Leuchtturm beginnen und einen fantastischen Ausblick über den nördlichen Teil des Parks bieten.
Wie in der obigen Tabelle erwähnt, starten 3 Wanderrouten am Leuchtturm. Neben den drei Wanderrouten führt auch der Westküstenweg von Bulbjerg nach Agger am Leuchtturm vorbei, aber dieser wird in einem separaten Abschnitt beschrieben.
Die Behindertenroute ist eine kurze Strecke von 640 Metern, die 2010 eingeweiht wurde. Auf der Route gibt es behindertengerechte Tische und Bänke, und man kommt an der Küstenklippe vorbei, die den Ausblick über den nördlichen Teil des Nationalparks bietet, wie oben gezeigt.
Die blaue Route (Batterie 1 Route) ist 1,5 km lang und führt, wie der Name schon sagt, zur Batterie 1. Da man die Klippe hinuntergehen muss, um zur Batterie-Stellung zu gelangen, sollte man darauf vorbereitet sein, dass die Route sehr steile Abschnitte enthält.
Die gelbe Route (Vigsø Route) führt über die nordgerichtete Klippe nach Westen bis nach Vigsø und ist 14 km lang.
Der Lodbjerg Leuchtturm ist ein 35 Meter hoher Leuchtturm, der 1883 erbaut wurde und etwas abseits mitten im Nationalpark liegt. Der Leuchtturm ist heute automatisiert, aber als er gebaut wurde, wurden ein Leuchtturmwärter, ein Leuchtturmgehilfe und ein Assistent benötigt, weshalb sich zwei Wohnhäuser beim Leuchtturm befinden. Diese werden heute unter anderem für Ausstellungen und ein Café genutzt.
Im Leuchtturmwärterhaus gibt es, wie erwähnt, ein kleines Café, und wenn man sein eigenes Lunchpaket mitbringt, gibt es viele Bänke und Tische beim Hühnerhaus (rechts auf dem obigen Bild). Es gibt auch Zugang zur Spitze des Leuchtturms gegen Bezahlung. Der Eintritt beträgt 30 kr. (Anfang 2021).
Der Leuchtturm liegt, wie erwähnt, etwas abseits, und man muss ein Stück auf einer kleineren Straße fahren, um dorthin zu gelangen. Der größte Teil ist asphaltiert, aber der letzte Kilometer ist eine Schotterstraße mit vielen losen Steinen, und es wird empfohlen, langsam zu fahren, um sowohl das eigene als auch andere vorbeifahrende Autos nicht zu beschädigen.