Mit dem Fortschritt von Bildschirmen, Computern und Fernsehern hat sich auch die Verbindung zwischen ihnen deutlich verändert. Wo früher Bildschirme mit VGA oder DVI angeschlossen wurden, sind heute HDMI, DisplayPort und USB-C Standard. In diesem Artikel beleuchten wir die Entwicklung der Video-Stecker – was sie können, wann sie eingeführt wurden und wann sie verwendet werden sollten.
VGA (Video Graphics Array) wurde 1987 von IBM eingeführt und war viele Jahre der Standard für Bildschirmverbindungen. Es handelt sich um einen analogen Stecker mit 15 Pins (3 Reihen à 5 Pins) und bei den meisten Kabeln blauer Farbe.
VGA unterstützt Auflösungen bis zu 1920x1080 (Full HD) in guter Qualität, aber als analoge Technologie ist das Signal anfällig für Störungen, besonders bei längeren Kabeln.
Heute ist VGA weitgehend ausgemustert und findet sich hauptsächlich in älteren Projektoren und Desktop-Computern. Viele neue Geräte unterstützen VGA ohne Adapter überhaupt nicht mehr.
DVI (Digital Visual Interface) wurde Ende der 1990er Jahre als Übergang zwischen analogem und digitalem Video eingeführt. DVI ist in mehreren Versionen erhältlich:
DVI unterstützt Auflösungen bis zu 1920x1200 (Single-Link) oder 2560x1600 (Dual-Link), überträgt aber nur Video – kein Audio. Es wurde im Heimkino schnell von HDMI und im professionellen Bereich von DisplayPort abgelöst.
HDMI (High Definition Multimedia Interface) wurde 2003 eingeführt und wurde schnell zum Standard für Fernseher, Spielkonsolen, Blu-ray und Heimkino.
HDMI überträgt sowohl digitales Video als auch Audio in einem Kabel und unterstützt zudem Funktionen wie Ethernet, HDR, CEC (Fernbedienung zwischen Geräten) und eARC (Audio-Rückkanal).
Die wichtigsten HDMI-Versionen:
HDMI gibt es in mehreren Größen: Standard (Typ A), Mini (Typ C) und Micro (Typ D). Bei Computern wird HDMI oft als primärer Bildschirmanschluss verwendet.
DisplayPort wurde 2006 von VESA eingeführt und ist besonders in der PC-Welt und bei professionellen Monitoren verbreitet. Er unterstützt höhere Auflösungen und Bildwiederholraten als HDMI und ist flexibler, wenn es um Daisy Chaining (mehrere Bildschirme in Reihe) geht.
Funktionen von DisplayPort:
DisplayPort gibt es auch in einer kleineren Version, Mini DisplayPort, die früher auf Apple-Geräten verbreitet war, bevor USB-C und Thunderbolt übernommen wurden.
USB-C ist nicht nur zum Laden und für Daten – es kann auch für Video verwendet werden. Wenn ein USB-C-Anschluss DisplayPort über USB-C (Alt Mode) unterstützt, kann er verwendet werden, um Bildschirme direkt mit nur einem Kabel anzuschließen.
Thunderbolt 3 und 4, die den USB-C-Stecker verwenden, unterstützen noch höhere Bandbreiten und ermöglichen den Anschluss mehrerer 4K-Bildschirme, externer GPUs und schneller Speichergeräte.
USB-C hat es möglich gemacht, Bildschirm, Laden, Netzwerk und Zubehör über einen einzigen Anschluss zu verbinden – besonders nützlich für Laptops und Tablets.
Die Wahl des Video-Steckers hängt von deiner Ausrüstung und deinen Bedürfnissen ab:
Denke daran zu prüfen, welche Versionen und Funktionen dein Gerät und Kabel unterstützen, besonders wenn du mit hoher Auflösung oder mehreren Bildschirmen arbeitest.
Video-Stecker haben eine enorme Entwicklung durchlaufen – von analogen Signalen bei VGA bis zu digitalen multifunktionalen Lösungen wie USB-C. Während VGA und DVI der Vergangenheit angehören, dominieren HDMI und DisplayPort die Gegenwart, und USB-C weist mit seiner Flexibilität und Integration in die Zukunft.
Egal ob du mit Video, Gaming oder im Büro arbeitest, es ist wichtig, die Unterschiede der Steckertypen zu kennen, damit du das Beste aus deiner Ausrüstung herausholst – sowohl in Bezug auf Qualität, Auflösung als auch Funktionalität.