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Intro

Dies ist der erste von zwei Artikeln über Mikrofone. Dieser Artikel enthält den theoretischen Teil, in dem wir die verschiedenen Mikrofontypen und Frequenzcharakteristiken durchgehen und eine Beschreibung verschiedener Steckertypen, Kabel und Zubehör geben. Im zweiten Artikel werden wir beschreiben, wie die Mikrofone in der Praxis funktionieren, indem wir die Mikrofone durchgehen, die wir verwenden, wenn wir Videos aufnehmen.

1 - Mikrofontypen

1.1 - Dynamische Mikrofone

Die beiden am häufigsten verwendeten Mikrofontypen sind dynamische und Kondensatormikrofone. Dynamische Mikrofone funktionieren, indem eine Spule im Inneren des Mikrofons durch die einfallenden Schallwellen hin- und herbewegt wird. Diese Bewegung der Spule erzeugt das elektrische Signal, das an das angeschlossene Gerät weitergeleitet wird. Einige der Vorteile dieser Mikrofone sind, dass sie sehr einfach aufgebaut und daher sehr robust sind und dass sie sehr hohe Lautstärken aushalten können. Deshalb sind dynamische Mikrofone sehr beliebt für den Einsatz bei Live-Musik. Das größte Problem bei Kondensatormikrofonen ist, dass sie an Details und Empfindlichkeit fehlen. Sie sind z.B. nicht für Studioaufnahmen geeignet, egal ob es sich um Gesangs- oder Instrumentenaufnahmen handelt.

1.2 - Bändchenmikrofone

Es gibt einen speziellen Typ dynamischer Mikrofone, die sogenannten Bändchenmikrofone. Diese Mikrofone funktionieren, indem ein dünnes Metallband zwischen zwei Polen schwingt und so das elektrische Signal erzeugt. Diese Mikrofone waren bis etwa 1950 der Standard für Film- und Studioaufnahmen, wurden dann aber von anderen Mikrofontypen abgelöst. Das Problem der Bändchenmikrofone ist, dass sie sehr empfindlich sind und keinen hohen Schalldruck vertragen.

1.3 - Kondensatormikrofone

Kondensatormikrofone sind in vielerlei Hinsicht das Gegenteil des dynamischen Mikrofons. Während dynamische Mikrofone, wie erwähnt, robust sind und sehr hohe Lautstärken aushalten, sind Kondensatormikrofone viel empfindlicher und können nicht die gleichen Lautstärken bewältigen. Der Vorteil des Kondensatormikrofons ist, dass es viel präziser ist und einen größeren Frequenzbereich abdeckt als das dynamische Mikrofon. Deshalb werden Kondensatormikrofone immer für Studioaufnahmen verwendet, bei denen eine präzise Klangwiedergabe erforderlich ist.

2 - Richtcharakteristik (Pickup Pattern)

Die Empfindlichkeit des Mikrofons in verschiedene Richtungen um das Mikrofon herum wird auf Englisch als Pickup Pattern bezeichnet, und da es keinen richtigen deutschen Ausdruck gibt, werden wir auch hier diesen Begriff verwenden. Die Richtcharakteristik kann im Datenblatt des Mikrofons eingesehen werden, und es gibt eine Reihe verschiedener Bezeichnungen.

2.1 - Diagramme

Die am häufigsten verwendeten Richtcharakteristiken sind omnidirektional, Niere, Superniere, Hyperniere und bidirektional. Das Diagramm der Richtcharakteristik zeigt 0 Grad oben, was vor dem Mikrofon entspricht. Wie man an der omnidirektionalen Charakteristik sehen kann, nehmen diese Mikrofone den Schall rund um das Mikrofon gleich gut auf, während z.B. Mikrofone mit Nierencharakteristik kaum Schall von hinten aufnehmen.

2.2 - Niere

Die erste Mikrofoncharakteristik ist eine Nierencharakteristik. Dies ist das am häufigsten verwendete Pattern für Gesangs- und Instrumentenmikrofone, da sie einen großen Bereich vor dem Mikrofon aufnehmen, aber kaum Schall von hinten. Einzelne Lavaliermikrofone verwenden ebenfalls diese Charakteristik, da sie auch Schall aus einem größeren Bereich aufnehmen müssen.

2.3 - Superniere

Wenn man ein noch gerichteteres Mikrofon benötigt, kann man stattdessen ein Mikrofon mit Supernierencharakteristik verwenden. Diese werden in sogenannten Shotgun-Mikrofonen verwendet, die sich besonders für TV-Aufnahmen eignen, wie wir sie hier machen, da sie auf Abstand platziert werden können, ohne ins Bild zu geraten. Da sie sehr gerichtet sind, können sie fast einen Meter vom Mund entfernt platziert werden, ohne zu viel Störgeräusche aufzunehmen. Allerdings nehmen Shotgun-Mikrofone tatsächlich etwas Schall direkt von hinten auf, worauf man achten sollte, wenn man diese Mikrofone verwendet.

2.4 - Omnidirektional

Eine weitere sehr häufig verwendete Charakteristik für Lavaliermikrofone ist die omnidirektionale Charakteristik, die Schall aus allen Richtungen mit ungefähr gleicher Stärke aufnimmt. Das bedeutet, dass der Schall unabhängig von seiner Richtung vom Mikrofon aufgenommen wird. Auch Reportermikrofone sind oft omnidirektional, da Reporter nicht ständig darauf achten möchten, dass das Mikrofon korrekt ausgerichtet ist.

3 - Filterung und Dämpfung

Viele Mikrofone bieten die Möglichkeit, das Signal direkt im Mikrofon zu filtern und zu dämpfen. Einige dieser Filter können auch in der Postproduktion hinzugefügt werden, aber durch die Verwendung des eingebauten Filters des Mikrofons kann man diesen zusätzlichen Arbeitsschritt vermeiden.

3.1 Hochpassfilterung

Hochpassfilterung entfernt einen Teil der tiefen Töne bis etwa 80 Hz. Der Hauptgrund für die Verwendung eines Hochpassfilters ist das Entfernen des tiefen Brummens, das oft von elektrischen Geräten oder parkenden Lastwagen in der Nähe erzeugt wird. Ein weiterer Grund für die Verwendung eines Hochpassfilters ist die Bekämpfung des Nahbesprechungseffekts. Der Nahbesprechungseffekt bezeichnet die Verstärkung der tiefen Töne, wenn man ein Mikrofon nah an den Mund hält. Der Nahbesprechungseffekt wird jedoch oft als Vorteil angesehen, insbesondere bei Voice-Overs, bei denen man oft einen tiefen Stimmklang wünscht. Es ist wichtig zu beachten, dass die Hochpassfilterung auch in der Nachbearbeitung erfolgen kann.

3.2 Dämpfung

4 - Anschluss

Egal ob wir dynamische Mikrofone oder Kondensatormikrofone verwenden, das Signal, das aus dem Mikrofon kommt (sogenanntes Mic Level), ist sehr schwach. Das schwache Signal wird erst verstärkt, wenn es zum angeschlossenen Gerät gelangt, in diesem Fall ein Audio-Recorder. Hier sorgt ein Vorverstärker dafür, dass das Signal auf das sogenannte Line Level verstärkt wird. Auf den Vorverstärker werden wir in diesem Video nicht eingehen, aber es ist wichtig zu wissen, dass die Qualität des Vorverstärkers einen wesentlichen Einfluss auf die Klangqualität und insbesondere auf das Signal-Rausch-Verhältnis hat. Dafür schauen wir uns etwas die Stecker und Kabel an. Da das Signal vom Mikrofon so schwach ist, ist es sehr anfällig für Störungen, und daher ist die Wahl der Stecker und insbesondere der Kabel sehr wichtig. Mikrofone sind normalerweise entweder mit Miniklinkenstecker oder mit XLR-Stecker erhältlich. Miniklinkenstecker verwenden ungeschirmte Kabel und werden häufig in Verbindung mit Lavaliermikrofonen verwendet, wie wir sie hier haben, oder um Mikrofone direkt an eine Kamera oder Mobiltelefone anzuschließen.

4.1 - Miniklinke

Kabel mit Miniklinkenstecker sollten nicht länger als 1½ Meter und möglichst kürzer sein, da sie sehr anfällig für Störungen sind.

Für unsere Aufnahmen verwenden wir ausschließlich Miniklinkenstecker und ungeschirmte Kabel zusammen mit Lavaliermikrofonen. Diese Mikrofone schließen wir entweder an unsere drahtlosen Geräte an, die das Signal dann an einen unserer Field Recorder senden, oder wir verbinden sie mit unseren kleinen Audio-Recordern. Alle diese Geräte können in der Nähe des Mikrofons platziert werden (zum Beispiel am Gürtel), sodass das Kabel immer sehr kurz gehalten werden kann.

4.2 - XLR

Wenn das Signal vom Mikrofon länger als 1½ Meter übertragen werden muss, verwendet man symmetrische Kabel, die verdrillte Leitungen nutzen, um die Anfälligkeit für Störungen zu verringern. Diese Kabel verwenden XLR-Stecker, die typischerweise hinten am Mikrofon angebracht werden und am anderen Ende ebenfalls mit XLR-Stecker an das Gerät angeschlossen werden.

XLR-Kabel sind geschirmt und schützen daher viel besser vor äußeren Störungen. Es ist immer noch am besten, so kurze Kabel wie möglich zu verwenden, aber wir verwenden bei Aufnahmen oft Kabel von 10 oder 20 Metern Länge. Wenn wir hier im Studio aufnehmen, verwenden wir z.B. ein Mikrofon, das direkt außerhalb des Bildes platziert ist und mit unserem Field Recorder hier über ein 6 oder 10 Meter langes Kabel verbunden ist.

4.4 - Adapter

Da Mikrofone immer nur entweder einen Anschluss für Klinkenstecker oder XLR haben, kann es manchmal sinnvoll sein, einen Adapter zu verwenden, um zwischen den beiden Steckertypen zu konvertieren. Dafür gibt es kleine Adapterkabel wie die unten gezeigten.


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