Das Periodensystem Struktur und Zusammenhang der Elemente

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Das Periodensystem Title Image

Das Periodensystem ist eine tabellarische Anordnung der chemischen Elemente, organisiert nach ihrer Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und chemischen Eigenschaften. Die Elemente sind in Reihen (genannt Perioden) und Spalten (genannt Gruppen oder Familien) in aufsteigender Reihenfolge der Ordnungszahl angeordnet.

Beschreibung

Einführung

Jedes Element wird durch ein einzigartiges chemisches Symbol dargestellt, typischerweise ein oder zwei Buchstaben, die zur Identifizierung im Periodensystem verwendet werden. Die Elemente werden auch in Kategorien gruppiert, basierend auf ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften.

Die Elemente in der ersten Spalte (genannt Gruppe 1) werden Alkalimetalle genannt und haben ähnliche Eigenschaften. Die Elemente in der zweiten Spalte (Gruppe 2) werden Erdalkalimetalle genannt und haben ähnliche Eigenschaften. Die Elemente in den nächsten sechs Spalten (Gruppen 3-8) werden Übergangsmetalle genannt und haben ähnliche Eigenschaften. Die Elemente in der letzten Spalte (Gruppe 18) werden Edelgase genannt und haben ähnliche Eigenschaften.

Die Reihen im Periodensystem werden Perioden genannt. Die erste Reihe (Periode 1) hat nur zwei Elemente, Wasserstoff und Helium. Die nächsten Reihen haben jeweils 8 Elemente, von Periode 2 bis Periode 7.

Die Elemente in derselben Periode haben ähnliche Elektronenkonfigurationen, aber wenn man sich von links nach rechts über eine Periode bewegt, steigt die Ordnungszahl, was zu einer Zunahme der Protonenzahl im Kern führt, was wiederum zu einer Zunahme der Elektronenzahl in der äußersten Schale führt, was zu unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften führt.

Die Elemente in derselben Gruppe (oder Spalte) haben ähnliche chemische Eigenschaften, weil sie die gleiche Anzahl an Elektronen in ihrer äußersten Schale haben.

Das Periodensystem ist ein effektives Werkzeug zur Vorhersage von Eigenschaften und Verhalten von Elementen und deren Verbindungen und wird häufig in der Chemie und anderen Wissenschaften verwendet.

Alkalimetalle

Die Alkalimetalle sind eine Gruppe von Elementen im Periodensystem, die in Gruppe 1 (IA) angeordnet sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein Valenzelektron in ihrer äußersten Schale besitzen. Sie haben ähnliche chemische und physikalische Eigenschaften und sind sehr reaktiv. Die Alkalimetalle sind:

ElementBeschreibung
Lithium (Li)Das leichteste Alkalimetall und das am wenigsten reaktive. Es wird in Batterien und anderen Anwendungen verwendet.
Natrium (Na)Das am häufigsten vorkommende Alkalimetall, das in vielen industriellen Prozessen verwendet wird, einschließlich der Herstellung von Glas, Seife und Chemikalien
Kalium (K)Wird in Düngemitteln, Feuerwerk und anderen Anwendungen verwendet
Rubidium (Rb)Weniger verbreitet und wird in spezialisierten Anwendungen wie Atomuhren und Forschung verwendet
Caesium (Cs)Wird ebenfalls nicht häufig verwendet
Francium (Fr)Das seltenste und instabilste Alkalimetall und kommt nur in kleinen Mengen in der Natur vor

Erdalkalimetalle

Die Erdalkalimetalle sind eine Gruppe von Elementen im Periodensystem, die in Gruppe 2 (IIA) angeordnet sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwei Valenzelektronen in ihrer äußersten Schale besitzen. Sie haben ähnliche chemische und physikalische Eigenschaften und sind weniger reaktiv als die Alkalimetalle. Die Erdalkalimetalle bestehen aus:

ElementBeschreibung
Beryllium (Be)Ein leichtes und starkes Metall mit einzigartigen Eigenschaften, das es für die Luftfahrt, Kernenergie und andere Hightech-Anwendungen nützlich macht
Magnesium (Mg)Wird in Legierungen, Feuerwerk und als Kathode in Batterien verwendet
Calcium (Ca)Ein essentielles Element für lebende Organismen und das am häufigsten vorkommende Metall im menschlichen Körper. Es wird in der Bauindustrie zur Herstellung von Zement und Kalk verwendet
Strontium (Sr)Wird in Leuchtraketen, Feuerwerk und als Quelle für Strontium-90, ein radioaktives Isotop, das in medizinischen Behandlungen verwendet wird, eingesetzt.
Barium (Ba)Wird in der Öl- und Gasindustrie sowie bei der Herstellung von Glas und Keramik verwendet
Radium (Ra)Radioaktiv und kommt nur in kleinen Mengen in der Natur vor und hat keine kommerzielle Anwendung

Übergangsmetalle

Die Übergangsmetalle sind eine Gruppe von Elementen im Periodensystem, die in den Gruppen 3-12 (IIIB-IIB) angeordnet sind und die Lanthanoid- und Actinoidreihe umfassen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie teilweise gefüllte d-Orbitale in ihrer äußersten Schale besitzen.

Sie haben unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften und sind bekannt für ihre hohen Schmelz- und Siedepunkte sowie hohe Dichten. Sie sind auch bekannt für ihre Fähigkeit, mehrere Oxidationsstufen zu bilden und für ihre farbigen Verbindungen. Einige der häufigen Übergangsmetalle sind:

ElementBeschreibung
Scandium (Sc)
Vanadium (V)
Chrom (Cr)
Mangan (Mn)
Eisen (Fe)
Kobalt (Co)
Nickel (Ni)
Kupfer (Cu)
Zink (Zn)
Molybdän (Mo)
Ruthenium (Ru)
Rhodium (Rh)
Palladium (Pd)
Silber (Ag)
Cadmium (Cd)
Quecksilber (Hg)
Platin (Pt)
Gold (Au)

Edelgase

Die Edelgase sind eine Gruppe von Elementen im Periodensystem, die in Gruppe 18 (VIII) im Periodensystem angeordnet sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine volle äußere Elektronenschale haben, was sie chemisch reaktionsträge macht. Die Edelgase bestehen aus:
ElementBeschreibung
Helium (He)Das zweitleichteste Element und wird in Ballons, Luftschiffen und als Kühlmittel für Kryotechnik verwendet
Neon (Ne)Wird in Leuchtreklamen, Fernsehbildröhren und als Kühlmittel für Kryotechnik verwendet
Argon (Ar)Wird in Glühbirnen, beim Schweißen und als Inertgas in Laboratorien verwendet
Krypton (Kr)Wird in Blitzlampen, Stroboskoplichtern und als Kühlmittel für Kryotechnik verwendet
Xenon (Xe)Wie Krypton wird es in Blitzlampen, Stroboskoplichtern und als Kühlmittel für Kryotechnik verwendet
Radon (Rn)Ist ein radioaktives Gas und wird nicht kommerziell verwendet

Diese Gase gelten als chemisch inert, was bedeutet, dass sie nicht an chemischen Reaktionen teilnehmen und daher keine Verbindungen bilden. Sie können jedoch unter hohem Druck oder extremen Temperaturen zur Reaktion gezwungen werden.


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